Schlafkissen Test

Weich, Groß oder Klein, Latex oder Federn, ob Klassisch oder exotisch beim perfekten Kopfkissen scheiden sich die Geister. Mehr als 1/3 unseres Lebens verbringen wir im Bett. Ein gutes Kissen ist deshalb aktiver Gesundheitsvorsorge.

Worauf schlummern Sie?

Die Auswahl ist riesig. Es gibt mehr als 400 verschiedene Kissen und wie findet man das Richtige?

Ein gutes Kissen sollte in der Lage sein, den Nacken zu stützen und den Hohlraum der zwischen Schulter und Wirbelsäule entsteht auszufüllen.

Ein schlechtes Kissen hat leider den fürchterlichen Nachteil, das man Probleme mit der Halsmuskulatur bekommen kann, mit Nackenverspannungen aufsteht und schlimmsten Falls einen Bandscheibenvorfall bekommt.

Los geht´s die Kissen nun genauer unter die Lupe.

Vor dem Kauf eines Kopfkissens sollte es unbedingt ausprobiert werden und am besten mit dem Partner oder Freund/in, sie können darauf achten, dass der Hohlraum zwischen Schulter und Wirkbelsäule komplett ausgefüllt ist.

Wenn sie überwiegend auf der Seite schlafen, dann auch bei der Probe diese Liegeposition einnehmen. In der Seitenlage muß der Kopf so gestützt werden, das die Wirbelsäule ein gerade Linie bildet, vom Hals bis zum Becken.

Schlafen sie meistens auf dem Rücken empfiehlt sich ein Nackenstützkissen, die höhen Ränder stabilisieren den Nacken, der Hinterkopf kann in der Mitte einsinken. Im Trend liegen weiche höhenverstellbare Modelle zum Beispiel aus Latex, die sich individuell einstellen lassen.

Die höhe Seite des Kissens unter den Nacken. Die ergonomisch perfekte Lage ist erreicht, wenn das Kinn frei liegt , die Nasenspitze zur Decke zeigt und der Körper eine gerade Linie bildet, als würde man stehen. So wird die natürliche Form der Wirbelsäule unterstützt.

Das Kissen eines Misch -Schläfters sollte alle Liegepositionen mitmachen können. Ein schmales Kissen ist aus ergonomischer Sicht immer zu bevorzugen.

Bauchschläfer sollten ein flaches oder gar kein Kissen benutzen.

Generell gilt, das richtige Kissen hängt vom Körperbau ab, je breiter die Schultern desto höher das Kissen, je schmaler die Schultern, desto niedriger.

Auch die Matratze steht in Relation zum Kissen, je härter sie ist desto höher sollte das Kissen sein, je weicher, desto niedriger.

Auch das Material kann zu Wohlbefinden beitragen.
Körner haben keine gute Stützkraft, bei Nackenproblemen sind sie ungeeignet. Das gleiche gilt für Federn. Außerdem sind sie nicht Allergiker freundlich.

Kalt- oder Latexschaum ist hygienisch und hat eine gute Stützkraft.
Besonders gut pflegen lassen sich synthetische Fasern sie sind Allergiker freundlich.

Ein Kissen sollte regelmäßig gelüftet und spätestens alle 6 Monate gewaschen werden. Nach etwa drei Jahren gehört es in den Müll.

Tipp: Ein Kissen am besten morgens testen, wenn man ausgeruht ist.

 

Unter Berücksichtigung aller wichtigen Kriterien sind wir zu folgenden Testergebnissen gekommen

 

Unser Testsieger

Das viscoelastische Kopfkissen ist für Rückenschläfer und Seitenschläfer gleichermaßen geeignet.

Das Nackenkissen aus Viscoschaum (Memory Foam) reagiert auf Druck und Körperwärme und passt sich so ideal an Ihren Hals-Nacken-Kopfbereich an. Ihre Halswirbelsäule, Muskeln und Gelenke werden dabei so entlastet, dass Sie ohne Verspannungen aufwachen. Wichtig ist, neben der richtigen Matratze, die richtige Kissenhöhe zu beachten, damit das Nackenstützkissen in der Seitenschlafposition die Halswirbelsäule gerade, und nicht nach unten oder oben gestreckt, vom Rücken aus fortführt. In der Rückenschlafposition passt sich das Kissen an die individuelle Nacken- und Kopfkrümmung der Wirbelsäule an und stützt entsprechend weich, sodass Ihr Kopf weiterhin beweglich ist. Die Beweglichkeit des Kopfes wird durch das etwas weichere Material und die Seifenform des Kissens erleichtert.